Holzpellets


Ökonomische Vorteile von Holzpellets

Aus ökonomischer Sicht trägt die verbreitete Nutzung von Holzpellets als Brennstoff beispielsweise zur Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen bei. - Es entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe und Dienstleistung sowie in der Forst- und Landwirtschaft durch die Produktion und Nutzung von heimischem Holz. Die sozialen Strukturen einer Region werden damit gesichert und verbessert.

Holzpellet gemischtDaneben bieten Holzpellets als Brennstoff auch einen Preisvorteil gegenüber der fossilen Energieträger, da sich die Pelletpreise relativ unabhängig von den Öl- und Gaspreisen entwickeln. Wobei sich die Preise für Heizöl und Gas im Zuge der knapper werdenden Ressourcen und der steigenden Ökosteuer wohl kontinuierlich nach oben entwickeln, bzw. bei einem relativ hohen Niveau stagnieren werden. Pellets sind also auch in Bezug auf den Brennstoffpreis eine interessante (kostengünstige) Alternative zu den fossilen Brennstoffen.

Bei den Holzpellets gibt es zudem prinzipiell eine Versorgungssicherheit, da Holz ein regional nachwachsender und eigentlich ständig verfügbarer Rohstoff - bzw. Brennstoff - ist. Vor allem für Deutschland ist dieser Aspekt von großer Bedeutung, da die Nutzung von regionalen Hölzern als Brennstoff in Zeiten knapper werdender fossiler Ressourcen, eine bestimmte Unabhängigkeit von den Heizöl und Erdgas fördernden Ländern möglich macht.

Holzpellets grenzen sich aber nicht nur positiv von den fossilen Brennstoffen ab, sondern bieten auch sehr viele Vorteile gegenüber anderen biogenen Festbrennstoffen (beispielsweise Stückholz oder Hackschnitzel). - So ist zum Beispiel die Lagerung von Pellets wesentlich leichter, da die Energiedichte verhältnismäßig hoch in Bezug auf das Lagervolumen ist - vor allem in Relation zu den anderen biogenen Festbrennstoffen. - Die Schüttdichte von Holzpellets liegt in diesem Zusammenhang bei etwa 650kg/m³. Die Vorräte an Pellets können in der Regel problemlos für eine Heizperiode eingelagert werden.

Pellets lassen sich außerdem einfach transportieren. Sie sind rieselfähig und aufgrund der genormten Pelletgröße leicht zu handhaben - vor allem im Zusammenhang mit automatisierten Fördersystemen. Für den Transport können problemlos Tankwagen eingesetzt werden, die die benötigte Menge Holzpellets einfach in den Vorratskeller oder Vorratsbehälter pumpen. Vom Vorratsbehälter oder Vorratskeller aus können die Pellets dann automatisch in den Brenner - bzw. in den Tagesvorratsbehälter befördert werden. Der Komfort von Pelletsheizungen ist also durchaus mit dem einer herkömmlichen Ölheizung gleichzusetzen.

Auch im Bereich der Emissionen überzeugen die Pellets gegenüber den anderen biogenen Festbrennstoffen. - So weisen die Holzpellets - hauptsächlich im Teillastbereich - drastisch niedrigere Abgaswerte - Staub und CO - auf.


Pelletheizung - Zentralheizung

Während der Einzelofen zum Heizen einzelner Räume und vielleicht sogar kleiner Wohnungen reichen kann, wird man zum Beheizen von Ein- bis Mehrfamilienhäusern bzw. größeren Gebäuden nicht um einen Zentralheizungskessel herumkommen. Die Größe der Heizungen liegt in der Regel zwischen 10 bis 30 Kw

Die Anforderungen an eine solche Anlage sind ganz anders. Für die Anlage sollte optimalerweise ein eigener Heizraum vorhanden sein. Die Pellets müssen in einem größeren Lagerraum bevorratet werden. Die Anlieferung erfolgt sinnvollerweise per Silo-LKW. Möglich wäre auch die Lagerung in einem so genannten Sacksilo oder sogar in Erdtanks außerhalb der Wohnung.

Den Brennstoff wird man kaum selber im Baumarkt holen, sondern direkt vom Brennstoffhändler oder Hersteller liefern lassen. In der Regel erfolgt die Lieferung per Silo-LKW. Die Pellets werden praktisch in das Lager eingeblasen. Die Größe des Lagerraumes sollte so dimensioniert sein, dass der Vorrat für eine Heizperiode reinpasst. Für 100m² Neubau mit ca. 10kw Heizleistung sollte man mit mindestens 7m³ Lagerfläche planen.

Man rechnet heute bei 10kw Heizleistung im Schnitt mit einem Verbrauch von ca. 2,3kg Pellets pro Stunde. Damit kommt man im Jahr auf einen Verbrauch von gut 3.500 kg Pellets.

Der Gesamtwirkungsgrad von Zentralheizungen ist etwas besser als der von Einzelöfen. Er liegt zwischen 92 - 94%. Bei einer Heizleistung von 10kw kann man theoretisch eine Fläche von ca. 200m² beheizen . Das ist mehr als mit einem Einzelofen. Dafür ist der Verbrauch aber auch höher.

Der Kaminanschluss von den Anlagen liegt meistens bei einem Durchmesser von 150mm oder 200mm. Die nötige Kaminhöhe und der Durchmesser müssen, abhängig von der Leistung der Anlage, vorher ermittelt werden.

Grundsätzlich spricht auch hier für die Anlage der einfache automatische Betrieb bei geringer Schadstoffentwicklung. Der Brennstoff Pellet ist gut verfügbar. Dazu kann man auch Förderungen für die Anlagen erhalten. Allerdings muss eine Pelletheizung aufwändiger und häufiger gereinigt werden und der Anschaffungspreis ist etwas höher als der von konventionellen Öfen.

Die Aufstellung erfolgt normal dort, wo die alte Anlage stand. Aber man benötigt für eine Zentralheizung ein Lager für die Pellets. Das muss groß genug sein und muss trocken sein.

Sinnvollerweise werden Zentralheizungen in Ein- bis Mehrfamilienhäusern, in Bürogebäuden oder anderen gewerblichen Stätten eingesetzt. Eine Pelletheizung scheidet aber praktisch aus, wenn kein Lagerraum für die Pellets da ist und zum Beispiel kein für Holzfeuerung geeigneter Kamin vorhanden ist oder er aus baulichen Gründen nicht in Betrieb genommen werden kann.


Energieart - Holzpellets


Was genau sind eigentlich Holzpellets?


Holzpellets sind Presslinge, die aus Holzresten (beispielsweise aus Säge- und Hobelspänen) hergestellt werden. Sie sind zylinderförmig und als Brennstoff hervorragend geeignet. Die Verbrennung ist sehr gleichmäßig und schadstoffarm.

Als reines Biomasseprodukt sind Pellets CO2-neutral - das heißt sie tragen nicht zum Treibhauseffekt bei. Holz ist zudem ein nachwachsener Rohstoff, sodass die Versorgung mit Holzpellets in der Zukunft gesichert ist. Die Entsorgung der Asche ist problemlos. Sie kann beispielsweise als Dünger verwendet werden.

Die Hersteller von Heizungsanlagen bieten bereits eine Vielzahl von Holzpellets-Heizungsanlagen an.

Achten Sie darauf, ausschließlich hochwertige Qualitätspellets zu verwenden - nur so ist die optimale Nutzung und Funktion der Anlage gewährleistet. Der umweltfreundliche Brennstoff Holzpellets ist bundesweit verfügbar. Die Pellets werden bequem in einem Tankwagen (wie beim Brennstoff Öl) angeliefert und direkt in den Lagerraum eingeblasen. Sie sind bei den Herstellern oder im Brennstoffhandel erhältlich.


Bestandteile der Holzpellets-Anlage


Eine Holzpellets-Anlage besteht aus einem Kessel mit Brenner, einer geeigneten Raumentnahme und einem Lagerort für die Pellets. Die Pellets werden bedarfsgerecht entnommen und über ein Fördersystem dem Kessel zur Verbrennung zugeführt.

Nutzen und Vorteile der Holzpellets-Heizung

* Umweltfreundliche Heizung mit erneuerbarer Energie (nachwachsender Rohstoff) und frei von CO2 (kein Treibhauseffekt!)

* Hochwertige Heizungsanlagen mit langer Lebensdauer

* Heizungsanlagen für jeden Bedarf in unterschiedlichen Ausführungen

* Automatischer Betrieb durch automatische Zündung und Brennstoffzufuhr

* Leiser Betrieb und geringe Stromaufnahme des Antriebs

* Optimale Brennstoffausnutzung

* Selbstreinigende Wärmetauscher

* Langjährig erprobte Heizungsanlagen


Qualitätsmerkmale


Die Qualität von Holzpellets ist für Deutschland in der DIN 51731 festgeschrieben. Nach dieser Norm weisen Holzpelltes eine Länge von 1-5cm auf und messen 4-10mm im Durchmesser. Das Schüttgewicht von Holzpellets beträgt ca. 650 kg/m⊃3;. Die Restfeuchte darf 12% nicht überschreiten und der Aschegehalt muss unter 1,5% liegen. Die Dichte der Pellets beträgt 1-1,4g/cm⊃3; und der Heizwert liegt bei ca. 4,9kWh/kg.

Holzpellets können beim Einkauf vom Nutzer zum Teil selbst auf ihre Qualität überprüft werden:

* Die Oberfläche sollte möglichst glatt und glänzend sein.

* Es sollten keine Längsrisse erkennbar sein.

* Holzpellets sind zum Teil unterschiedlich in der Farbgestaltung und im Geruch. Beide Kriterien sind jedoch für eine Bestimmung der Qualität ungeeignet.

* Die Holzpellets sollten fest sein und wenig Staub aufweisen. Die Festigkeit der Pellets wird durch den Abrieb bestimmt, dieser fehlt allerdings in der DIN 51731.


Heizwert


Der Heizwert von Holzpellets beträgt etwa 5 kWh/kg. 1 m⊃3; Pellets besitzt damit in etwa einen Energiegehalt von 3200 kWh. Der Energiegehalt von 2 kg Holzpellets entspricht in etwa dem eines Liters Heizöl. Daher ist der benötigte Lagerraum für eine Holzpellets-Heizungsanlage in der Regel etwas größer als beim Heizöl. Der Lagerraum ist bei Holzpellets allerdings einfacher ausgestattet, da Brandgefahr und Umweltbeeinträchtigung wesent- lich geringer sind als bei einer Ölheizung.

Insgesamt ist der Platzbedarf für einen Zentralheizungskessel mit Pelletlager vergleichbar dem einer Ölheizung mit Tanklager

Vorteile

Viele gute Gründe sprechen für eine Holzpelletsanlage. Besonders sinnvoll ist eine Kombination von Pelletheizung und Solaranlage - sowohl für die Umwelt, als auch für Ihren Geldbeutel. Die Vorteile auf einen Blick:


Vorteil Kosten


Der Preis von Pellets entwickelt sich weitgehend unabhängig von Gas- und Ölpreisen, die im Zuge knapper werdender Ressourcen und steigender Ökosteuer weiter steigen werden. Bereits heute stellen Pellets hinsichtlich des Brennstoffpreises eine kostengünstige Alternative zu fossilen Brennstoffen dar. Der Heizkessel selbst ist bei der Investition etwas teurer als ein Ölkessel, jedoch sind die Lagerraumkosten wesentlich geringer und man erhält eine Förderung (Biomasseanlage). Zuschüsse können im Rahmen des Marktanreizprogramms beim Bundesamt für Wirtschaft beantragt werden.


Vorteil Umweltverträglichkeit


Pellets sind CO2-neutral: Das heißt, sie können beim Verbrennen nur so viel CO2 an die Umgebung abgeben, wie das Holz zuvor beim Wachstum absorbiert hat. Außerdem sind Produktion und Transport von Pellets mit weniger Umweltrisiken behaftet als Produktion und Transport fossiler Brennstoffe. Holz ist zudem ein nachwachsender Rohstoff!


Regionale Arbeitsplatzschaffung


Durch die Nutzung von heimischen Hölzern als Energieträger werden regional zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und erhalten. Dies trägt neben den positiven wirtschaftlichen Effekten auch zur Sicherung der sozialer Strukturen einer Region bei.


Vorteil Qualität


Kaufen Sie nur Pellets, die nach Qualitätsnormen hergestellt wurden! Damit verhindern Sie einen zu hohen Staubanteil (entsteht bei Einblasung, Lagerung etc. durch Zerfall von Pellets) und die damit verbundenen Probleme. Die Pellets sollten einen sehr geringen Feuchtigkeitsanteil (6-10%) haben. Dann läuft ihre Verbrennung bei nur geringem Schadstoffausstoß ab.


Vorteil Versorgung


Für Holzpellets ist eine flächendeckende Versorgung sichergestellt. Die Herstellung von Holzpellets aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz ist für die Zukunft gesichert. Durch die Versorgung auf heimischen oder europäischen Märkten kommt es nicht zu Lieferengpässen oder großen Preisschwankungen. Außerdem sind Sie an keinen bestimmten Lieferanten gebunden.








Gute Lagerungsfähigkeit


Im Vergleich zu anderen biologischen Festbrennstoffen (z.B. Holzscheitel) benötigen Holzpellets ein deutlich geringeres Lagervolumen. Das liegt daran, dass Holzpellets eine sehr hohe Energiedichte aufweisen. Die Vorratshaltung gestaltet sich demnach problemlos. Ein entsprechender Vorrat reicht für eine Heizperiode.


Stoffeigenschaften


Der Aschegehalt (< 0,5 %) sowie die Restfeuchte (< 10 %) sind geringer als bei den anderen biogenen Brennstoffen, was zu einem deutlich höheren Heizwert der Pellets führt. Die geringe Restfeuchte ermöglicht außerdem eine problemlose Lagerung in geschlossenen Räumen. Um diese Vorteile jedoch gewährleisten zu können, muss die Lagerung in trockenen Räumen erfolgen.


Gute Transportfähigkeit


Holzpellets können einfach transportiert werden. Ihre gute Rieselfähigkeit erlaubt zudem den Einsatz automatischer Fördersysteme. Pellets werden in der Regel mit einem Tankwagen geliefert. Sie werden dann in den Vorratsbehälter entladen und bei vollautomatischen Anlagen je nach Bedarf dort entnommen. Die Holzpellets-Heizung ist damit ebenso komfortabel, wie die Ölheizung.

Heizung - welche unterschiedlichen Pelletheizungen gibt es?

Holzpelletsheizungen können für jeden individuellen Bedarf eingesetzt werden - ob als Ofen oder als zentrales Heizungssystem. Folgende Pellets-Heizungssysteme können unterschieden werden:


Einzelöfen


Pellets-Einzelöfen werden in der Regel zum Beheizen eines einzelnen Raumes genutzt. Sie leisten bis zu 11 KW und können bei Bedarf mit anderen Heizungssystemen kombiniert werden, beispielsweise mit einer Solaranlage. Einzelöfen werden per Hand befüllt. Sie besitzen einen "kleinen" Vorratsbehälter, der für eine Heizdauer von 25-100 Std. ausreicht. Die Befüllung gestaltet sich unproblematisch und kann auch während des Heizbetriebes erfolgen.

Automatische Holzpelletsanlagen


Automatische Holzpelletsanlagen werden als Zentralheizung eingesetzt. Es werden vollautomatische und halbautomatische Anlagen unterschieden. Vollautomatische Anlagen werden wie herkömmliche Öl- oder Gasheizungen genutzt. Bei ihnen wird die benötigte Menge von Holzpellets automatisch vom Vorratsraum abgerufen. Der Vorratsraum wird in der Regel per Tankwagen befüllt. Es ist somit kein manuelles Eingreifen notwendig. Der Lagerraum kann so konzipiert werden, dass der Vorrat für eine Heizperiode ausreicht. Die Anlagen sind demnach genauso komfortabel wie Ölheizungen. Bei den halbautomatischen Anlagen muss in gewissen Abständen eine Befüllung des integrierten Vorratsbehälters erfolgen. Sie sind damit nicht ganz so komfortabel, wie vollautomatische Anlagen.

Generell erzielen Holzpellets-Anlagen hohe Wirkungsgrade von bis zu 95%. Zusätzlich werden vergleichsweise geringe Emissionen erzeugt.


Kombinierte Anlagen


Kombinierte Anlagen können mit Holzpellets und mit Stückholz betrieben werden. Das kann sinnvoll sein, wenn ein Nutzer regelmäßig über Stückholz verfügen kann und dieses als Brennstoff nutzen möchte.


Heizung - automatische Pelletheizung

Vollautomatische Pelletskessel sind überaus komfortabel. Im Prinzip funktioniert das vollauto- matische System so: In einem Vorratsbehälter werden die Holzpellets vorgehalten. Der eigentliche Brenner ist über ein Fördersystem mit dem Vorrat verbunden und wird je nach Bedarf automatisch mit Pellets versorgt. Sie müssen sich also nur darum kümmern, dass Ihr Vorrat an Holzpellets ab und an gefüllt wird (zum Beispiel jeweils vor der Heizperiode). Das erfolgt in der Regel ebenfalls automatisch per Tankwagen.

Bei den Pelletskesseln gibt es verschiedene Varianten, die zum Teil auch für andere Brennstoffe (Hackschnitzel, Späne, Getreide etc.) geeignet sind. Wir helfen Ihnen selbstverständlich gerne bei der Auswahl des für Sie passenden Systems!

Heizungsanlage - Aufbau der Holzpelletsanlage

Eine Holzpellets-Anlage besteht grob beschrieben aus folgenden Komponenten:

• Brennkammer

• Wärmetauscher

• Steuerung

• Fördersystem

• Vorratsbehälter oder Vorratsraum

Im Detail sieht der Aufbau einer Anlage (am Beispiel der ETA PE) folgendermaßen aus:

1. Saugturbine für den Pelletstransport vom Lagerraum zum Zwischenbehälter

2. Einschubeinheit bestehend aus Dosierschnecke, unbelasteter Zellenradschleuse als rückbrandsichere Einrichtung und Stokerschnecke

3. Automatische Zündeinrichtung

4. Selbstreinigender Walzenrost mit kontinuierlicher Entaschung führt zur Feuerführung

5. Automatische Ascheaustragung

6. Vollschamottierte Brennkammer für geringe Emissionswerte

7. Fluidwärmetauscher mit automatischer Reinigungseinrichtung für taupunktsicheren Betrieb

8. Thermisches Mischventil für gleitenden Betrieb zwischen 30 und 85 Grad Celsius Vorlauftemperatur

9. Lambdasonde für eine gleichbleibend gute Verbrennungsqualität unabhängig von der Kesselleistung

10. Drehzahlgeregeltes Abgasgebläse mit Rückmeldung sorgt für konstanten Unterdruck und hohe Betriebssicherheit

11. Komplette Regelung über CAN-BUS für Kessel, Beschickung, Brauchwasserspeicher, sowie einen Mischer- und einen Pumpenkreislauf

Bildquelle: ETA Heiztechnik

Energieart - Holzpellets (Kriterien beim Einkauf)

Beim Einkauf von Holzpellets sollten Sie einige Punkte beachten:


* Sackware ist in der Regel teurer als lose Ware.


* Achten Sie darauf, dass die Transportkosten in dem Angebot enthalten sind oder berücksichtigen Sie, dass zusätzliche Transportkosten entstehen können.


* Klären Sie, von welchem Hersteller die Holzpellets stammen.


* Sie sollten sich von jeder Holzpellets-Lieferung eine kleine Probe aufheben. Das ist sinnvoll, falls Probleme mit den Holzpellets und der Heizungsanlage auftreten.


* Führen Sie selber eine grobe Qualitätsprüfung durch (die Oberfläche der Pellets sollte z.B. glatt und glänzend sein und keine Risse aufweisen).


* Kaufen Sie die Holzpellets bei einem Händler ihres Vertrauens, der Ihnen nachweisen kann, woher die Holzpellets stammen und mit dem Sie gute Erfahrungen gemacht haben. Hier erhalten Sie in der Regel hochwertige Ware.


* Ungewöhnlich billige Holzpellets-Angebote können auf minderwertige Ware hinweisen, die dann zu Problemen an der Holzpellets-Anlage führen kann. Unter Umständen verlieren Sie sogar Garantieansprüche.


Energieart - Holzpellets (Lagerung)

Die Lagerung von Holzpellets ist mit der Bevorratung von Heizöl vergleichbar. Die Pellets werden heute üblicherweise in Tankfahrzeugen (LKW) befördert und der Lagerraum bzw. der Vorratbehälter über ein Schlauch- system. Der Vorgang ist ähnlich der Belieferung mit Heizöl. Durch ihre normierte Größe sind Holzpellets sehr rieselfähig, was den Einsatz automatischer Förder- systeme bei der Befüllung ermöglicht. Der Komfort ist damit vergleichbar der Lagerhaltung von Heizöl. Pellets sind auch als Sackware zu beziehen. Dies ist z.B. bei kleineren Pelletsöfen sinnvoll, die zum Beheizen eines Raumes genutzt werden. Holzpellets benötigen deutlich weniger Lagerraum als andere biologische Brennstoffe (z.B. Scheitholz). Das liegt an der hohen Dichte der

Holzpellets, was eine Vorratshaltung für eine ganze Heizperiode ermöglicht. Holzpellets können verschiedenartig bevorratet werden. Sie können beispielsweise einen eigenen Vorratsraum im Keller anlegen oder einen Zysternentank im Erdreich außerhalb des Hauses installieren. Auch andere Räume im Haus können genutzt werden - die modernen Förderanlagen zum Brenner bieten heute alle Möglichkeiten!

Einige wichtige Aspekte sollten Sie bei der Bevorratung von Holzpellets beachten:


* Der Lagerraum muss vor Brand und Explosionen geschützt sein.


* Das Lager sollte wegen der Gefährdung der Holzpellets durch einen möglichen Rohrbruch keine Wasserleitungen enthalten.


* Da Holzpellets Staub verursachen können, sollte das Pelletslager möglichst staubdicht angelegt werden.


Heizung - worauf sollten Sie bei der Anschaffung einer Pelletheizung achten?

Falls sie sich von ihrer alten Öl- oder Gasheizung trennen wollen oder sich beim Neubau für eine Pelletsheizung entscheiden, sollten Sie auf folgende Punkte achten:


* Bei Einfamilienhäusern können Sie einen Wärmebedarf von ca. 15kW einplanen.


* Die Leistung des Kessels sollte sich an den tatsächlichen Bedarf anpassen.


* Der Wirkungsgrad der Holzpellets-Anlage sollte hoch sein (> 90%).


* Eine automatische Funktion zur Reinigung der Anlage ist sinnvoll.


* Für die Wartung der Anlage sollten alle Teile gut zugänglich sein.


* Die Bedienbarkeit der Anlage sollte einfach gestaltet sein.


* Vorratsräume und Vorratbehälter sollten entsprechend der Anlage und dem Bedarf geplant werden.


Wir beraten Sie selbstverständlich gerne und planen Ihre Pelletsanlage mit Ihnen! Die Fördermittel schöpfen wir natürlich auch mit Ihnen zusammen zu Ihren Gunsten voll aus!