Presseportal.de - Polizeiinspektion Rotenburg

POL-ROW: Mit entwendetem Auto unterwegs+++Zu viele Promille+++Angefahren und geflüchtet (Mo, 09 Dez 2019)
Rotenburg (ots) - Mit entwendetem Auto unterwegs Gyhum. Seltsames spielte sich am vergangenen Sonntag auf dem Autohof Bockel ab. Eine Zivilstreife des Polizeikommissariats Zeven beobachtete gegen 16 Uhr wie ein junger Mann fluchtartig das ...
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POL-ROW: ++ Unfallkommission für Wildunfälle des Landkreises Rotenburg tagt bei der Polizei ++ (Fri, 06 Dec 2019)
Rotenburg (ots) - Unfallkommission für Wildunfälle des Landkreises Rotenburg tagt bei der Polizei ## Foto in der digitalen Pressemappe ## Rotenburg. Um die Verhinderung von Wildunfällen ging es am Mittwoch bei der Polizeiinspektion Rotenburg. Dort ...
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POL-ROW: ++ Jugendlicher auf unversichertem E-Roller unterwegs - Polizei klärt auf ++ Notorisch ohne Fahrerlaubnis unterwegs ++ Unfallflucht vor der Bäckerei - Polizei sucht Zeugen ++ (Fri, 06 Dec 2019)
Rotenburg (ots) - Jugendlicher auf unversichertem E-Roller unterwegs - Polizei klärt auf Zeven. Elektro-Roller, landläufig auch als E-Scooter bezeichnet, müssen eine Versicherungsplakette tragen - sonst dürfen sie nicht auf öffentlichen Straße ...
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POL-ROW: ++ Passant findet tote Frau neben verunglücktem Auto am Waldrand ++ (Thu, 05 Dec 2019)
Rotenburg (ots) - Passant findet tote Frau neben verunglücktem Auto am Waldrand Alfstedt. Ein Anwohner aus Alfstedt hat am Mittwochvormittag im verlängerten Uhlenweg in der Feldmark den Leichnam einer Frau entdeckt. Gegen 11 Uhr wurde der Mann am ...
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POL-ROW: ++ 27-jährige Autofahrerin nach Unfall schwer verletzt ++ Kühlauflieger gestohlen ++ Unehrlicher Finder ++ Junger Fahranfänger unter Drogenverdacht ++ (Thu, 05 Dec 2019)
Rotenburg (ots) - 27-jährige Autofahrerin nach Unfall schwer verletzt Bülstedt. Mit schweren Verletzungen ist eine 27-jährige Autofahrerin am Mittwochvormittag nach einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 132 in das Rotenburger Diakonieklinikum ...
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POL-ROW: Fernfahrerstammtisch in Weihnachtsstimmung (Thu, 05 Dec 2019)
Sittensen BAB 1 (ots) - Bei einem Blick aus dem Fenster kann man feststellen, dass sich das Jahr wieder dem Ende zuneigt. Es ist kalt, es ist dunkel, es ist weihnachtlich und es ist wieder Zeit für den vorweihnachtlichen Jahresabschluss des ...
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Fußball

Köpke weiter bei der Hertha? Das sagt Klinsmann (Mon, 09 Dec 2019)
Jürgen Klinsmann hat dem Verbleib von Bundestorwarttrainer Andreas Köpke bei Hertha BSC über den 1. Januar 2020 hinaus wenig Chancen eingeräumt. Man arbeite derzeit an einer Lösung, verriet der Trainer des Bundesligisten. "Wir gehen davon aus, dass Andreas Köpke ab dem 1. Januar wieder beim DFB ist. Das war so abgesprochen. Im Moment probieren wir eben alles, aber nach jetzigem Stand geht es für ihn wie geplant zum DFB zurück", erklärte Klinsmann.  Jetzt das aktuelle Trikot von Hertha BSC bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Man habe auch einen Plan B, sagte der frühere Welt- und Europameister, an eine Rückkehr von Torwarttrainer Zsolt Petry sei aber nicht gedacht. Der Ungar wurde Ende November freigestellt, als sich der Verein von Klinsmann-Vorgänger Ante Covic getrennt hatte. Trotz eines fehlenden Sieges unter seiner Leitung gab sich Klinsmann positiv und sah beim 2:2 am Freitag bei Eintracht Frankfurt gute Ansätze. DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE  "Der Punkt war enorm wichtig, auch wenn wir gerne drei gehabt hätten. Darauf ist aufzubauen, die Jungs ziehen wirklich gut mit, es macht Spaß", sagte der 55-Jährige.
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Krisengipfel! VfB empfängt Club zum Absteiger-Duell (Mon, 09 Dec 2019)
Der 16. Spieltag in der 2. Bundesliga wird am Montagabend mit einem echten Krisengipfel abgeschlossen. Der VfB Stuttgart empfängt den 1. FC Nürnberg zum Duell der Bundesliga-Absteiger - und bei beiden Klubs ist die Lage alarmierend. 2. Bundesliga: VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg am Montag ab 20.30 Uhr im LIVETICKER Schlüsselspiel für VfB-Trainer Walter Nach fünf Pleiten aus den letzten sieben Ligaspielen rumort es beim VfB gewaltig. Bei einer Niederlage gegen Nürnberg würden dem Aufstiegsfavoriten bereits sieben Punkte zur Tabellenspitze fehlen. Es ist durchaus denkbar, dass die Partie gegen den Club zu einem Schlüsselspiel für VfB-Trainer Tim Walter wird: Vergangene Woche hatte der kicker von "atmosphärischen Störungen zwischen den sportlichen Verantwortlichen“ berichtet. Wie die Stuttgarter Nachrichten schrieben, "sollen Siege intern von Walter gefordert worden sein. Ansonsten wurde mit Konsequenzen gedroht." Jetzt aktuelle Fanartikel der 2. Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Nürnberg auch unter Keller ohne Trendwende Auch beim 1. FC Nürnberg wird die sportliche Lage immer bedrohlicher. Unter dem neuen Trainer Jens Keller, der vor knapp drei Wochen das Amt von Damir Canadi übernommen hatte, gelang dem Club bisher nicht die erhoffte und dringend benötigte Trendwende. Erst gab es die Nullnummer im prestigeträchtigen Frankenderby in Fürth, danach folgte der fußballerische Offenbarungseid gegen Aufsteiger und Mit-Kellerkind Wehen Wiesbaden. "Wir brauchen nichts schönreden. Das ist einfach bitter und absolut scheiße", hatte Johannes Geis in drastischen Worten formuliert. Seit nunmehr sieben Spielen wartet der FCN in der Liga auf einen Sieg. Das letzte Erfolgserlebnis datiert auf den 30. September (4:0 gegen Hannover 96) zurück, seitdem gab es vier Niederlagen und drei Unentschieden, dazu das Aus im DFB-Pokal gegen Drittligist Kaiserslautern. So können Sie VfB - Nürnberg LIVE verfolgen: TV: Sky Livestream: SkyGo Liveticker: SPORT1.de und in der SPORT1 App
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Liebesentzug für den 1. FC Köln (Mon, 09 Dec 2019)
Die FC-Fans haben die Kölner Profis nach der spielerischen Bankrotterklärung mit einem Liebesentzug bestraft. Beim Auslaufen einen Tag nach der völlig verdienten 0:2 (0:1)-Niederlage im Aufsteiger-Duell bei Union Berlin war am Geißbockheim kein einziger Anhänger zu sehen, was das triste Bild an diesem verregneten Montagmorgen vervollständigte. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker) Horst Heldt schaute dagegen ganz genau hin, obwohl er an seinem 50. Geburtstag sicher gerne irgendwo im Warmen gefeiert hätte. So aber sah der neue Manager, wie Trainer Markus Gisdol auf dem Platz die Zügel sichtbar anzog. Er ließ statt eines lockeren Auslaufens Elf gegen Elf auf kleine Tore spielen und spornte seine Profis immer wieder an. Nach dem dritten Spiel ohne Sieg unter seiner Regie will Gisdol endlich mehr Biss und Konsequenz ins fast leblose Kölner Spiel bringen, um den immer wahrscheinlicher werdenden siebten Abstieg der Klubgeschichte doch noch zu verhindern. Dafür nahm er sich Union als Vorbild.  "Von ihnen können wir uns eine Scheibe abschneiden", sagte der 50-Jährige, der den Spielstil der Eisernen so beschrieb: "Nicht schön. Hart. Zupackend. Nicht Foul spielen. Konsequent nach vorne. Nachgehen. Auf Sendung sein. Diese Dinge hat Union total verinnerlicht, das ist ein Orientierungspunkt für uns." Köln mit Fehlern, die "zum Verlieren einladen" In den beiden Statistiken, die für den Abstiegskampf besonders relevant sind, lag der FC deutlich hinter Union zurück: Zweikampfquote (44:56 Prozent) und Laufleistung (113,51:117,31 km). Dazu kommen die teils haarsträubenden Fehler in der Vorwärtsbewegung und das lasche Verteidigen bei Standards. "Einladen zum Verlieren" - so nannte Heldt die Fehler, die den beiden Toren von Unions Doppelpacker Sebastian Andersson (33./50.) vorausgegangen waren.  "Meine Erwartung ist, dass wir überzeugender agieren und uns nicht so leicht ergeben", sagte Heldt. Jetzt aktuelle Fanartikel der Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Doch ob in der Mannschaft alle so selbstkritisch mit der Leistung umgehen, scheint fraglich. Es werde "aus dem Ergebnis mehr gemacht, als es ist", sagte zum Beispiel Mittelfeldspieler Dominick Drexler: "Ich habe keine tote Mannschaft auf dem Platz gesehen." Die neutralen Beobachter dagegen schon, und auch die mitgereisten Fans stellten in der miserablen zweiten Halbzeit komplett die Unterstützung ein. Zeitweise drehten sie den Spielern sogar demonstrativ den Rücken zu oder feierten sich mit einer Polonaise selbst. Er habe "absolutes Verständnis" für das Verhalten der Anhänger, sagte Heldt, der die Spieler verstärkt in die Pflicht nahm: "Wir werden konsequent handeln, denn wir können auf keinen warten. Jeder muss bereit sein, alles zu tun. Wenn wir das Gefühl nicht haben, dann versuchen wir die zu finden, die uns das Gefühl geben." Wahrscheinlich werden Gisdol und Heldt nicht nur verbal ein Zeichen setzen müssen. Wahrscheinlich werden sie im anstehenden Transferfenster auch den ein oder anderen neuen Spieler verpflichten müssen. Doch zuallererst muss das Team die Gunst der eigenen Fans zurückgewinnen, "das Zeichen muss von uns kommen", sagte Heldt. Auch in dieser Beziehung ist Union Berlin ein Vorbild. 
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So geht Haaland mit dem Transfer-Hype um (Mon, 09 Dec 2019)
Stürmertalent Erling Haaland geht mit dem Wirbel um seine Person entspannt um. "Ich konzentriere mich nur auf meinen Job und genieße jeden Tag den Moment, das ist mein Fokus, auf Salzburg, das ist überhaupt kein Problem", sagte der norwegische Fußball-Nationalspieler vor dem "Endspiel" um den Achtelfinal-Einzug in der Champions League mit RB Salzburg am Dienstag (Champions League: FC Salzburg - FC Liverpool ab 21 Uhr im LIVETICKER) gegen Titelverteidiger FC Liverpool. "Es ist wunderbar, ich lebe meinen Traum, von solchen Spielen träumst du doch", sagte der 19 Jahre alte Torjäger, "ich genieße es, jeden Tag Fußball spielen zu dürfen." Mit acht Treffern in fünf Champions-League-Spielen hat der Sohn des früheren Nationalspielers Alf-Inge Haaland gleich in seiner Debütsaison in der Königsklasse ganz Europa auf sich aufmerksam gemacht. RB Leipzig und Borussia Dortmund rechnen sich gute Chancen auf eine Verpflichtung spätestens im Sommer aus. DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE "Wir witzeln schon, dass jeden Tag eine neue Mannschaft an ihm dran ist", sagte RB-Trainer Jesse Marsch am Montag. Der Trubel um seine Person hinterlasse beim Youngster aber bislang keine Spuren. "Er ist bescheiden, liebenswürdig, ein besonderer Mensch", sagte Marsch, "er gibt uns großartige Energie. Er achtet nicht so auf das Gerede und lebt im Hier und Jetzt." Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund hatte zuletzt betont, dass noch kein Klub wegen Haaland an ihn herangetreten sei. Auch gebe es "kein Vorkaufsrecht" für einen Mitbewerber wie etwa Leipzig. Außerdem sei er zuversichtlich, dass Haaland zumindest bis Sommer in Österreich bleibe. Dann aber werde es schwer, ihn zu halten.
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Der Norden funkt SOS (Mon, 09 Dec 2019)
Die Vorfreude auf die Saison war groß im Norden Deutschlands. Werder Bremen schrieb sich nach durchwachsenen Jahren selbstbewusst das Ziel "Europapokal" auf die Wunschliste. Der Hamburger SV spielt zwar eine Liga tiefer, war aber nicht weniger siegessicher: Am Ende der Saison muss der Aufstieg stehen, ohne Wenn und Aber. Und auch beim FC St. Pauli sprossen Gedanken an die Rückkehr in die Bundesliga. Wenige Monate später sind alle drei Klubs in einer tiefen Herbstdepression angekommen, das Trio ist in eine heftige Krise gerutscht. SPORT1 analysiert die Lage. WERDER BREMEN (Platz 14, 14 Punkte): Nach enttäuschenden Wochen schien mit dem 3:2-Sieg in Wolfsburg endlich die Wende zum Guten geschafft. Doch nur sieben Tage später ist Werder durch das Last-Minute-0:1 gegen Paderborn am Tiefpunkt angekommen. Zwar war die Niederlage unglücklich und nicht verdient; dennoch tat Werder viel zu wenig, um dem Tabellenletzten zu zeigen, dass im Weserstadion nichts zu holen ist. Für Bremen geht es nun zum FC Bayern (Bundesliga: FC Bayern - Werder Bremen am Samstag ab 15.30 Uhr im LIVETICKER), der sich keinen weiteren Patzer im Meisterrennen leisten kann. Trainer Florian Kohfeldt will seinen Spielstil dennoch nicht umstellen, der gepflegte Fußball soll weiter Priorität vor Kampf und Biss haben. "Wir müssen in dieser schwierigen Phase unseren Fußball weiter spielen, das ist sehr wichtig. Das haben wir heute nicht getan und deswegen haben wir verloren", meinte der Coach nach dem Paderborn-Spiel. Nach SPORT1-Informationen zweifeln die Bosse keine Sekunde an Kohfeldt, höchstens eine lang anhaltende Negativserie könnte bei dem eloquenten Trainer Rücktrittsgedanken wecken. Kohfeldt wollte das Wort "Abstiegskampf" nach der Paderborn-Pleite nicht in den Mund nehmen, da ihm bei diesem Begriff der spielerische Aspekt zu kurz komme - dennoch kann der Fokus auf den Abstiegsstrudel auch die Sinne schärfen. Die Meinung von SPORT1-Chefkolumnist Tobias Holtkamp, der vor zwei Wochen Werders Saison als "im Grunde gelaufen" bezeichnete, ist nicht mehr aktuell: Für Werder geht es nun einzig und allein um den Ligaerhalt. (Service: Tabelle der Bundesliga) Jetzt aktuelle Fanartikel der Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE In der Saisonplanung haben die Norddeutschen Fehler gemacht, Max Kruses Abgang zu Fenerbahce Istanbul wurde nicht kompensiert. Durch das öffentlich propagierte Ziel Europa wurden bei Fans Erwartungen geweckt, für die der relativ alte Kader nicht langfristig zusammengestellt ist und die zu untypischen Pfiffen gegen Paderborn führten. Kohfeldt vermisste das besondere "Weserstadion-Gefühl" - in den Vorjahren konnte sich Werder im Abstiegskampf auf die starke Heimbilanz verlassen, in dieser Saison stehen gerade einmal fünf Punkte daheim zu Buche. Aus dem gerade zum Saisonstart prall gefüllten Lazarett haben sich zwar die meisten Spieler zurückgemeldet, dennoch fehlt Akteuren wie Kapitän Niklas Moisander die dringend benötigte Spielpraxis. Stammspieler der Vorsaison wie Johannes Eggestein kommen kaum zum Einsatz - Claudio Pizarro wirkt in seinen Kurzeinsätzen, als hätte er seinen Zenit dann doch überschritten. Dass Werder aufgrund zwischenzeitlich 13 gleichzeitig verletzter Spieler zum Saisonstart Punkte liegen ließ, ist Kohfeldt nicht anzulasten. Der taktisch exzellente Trainer wird in den kommenden Wochen für sich die Frage beantworten müssen: Kann er Krise? DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE HAMBURGER SV (Platz 2, 29 Punkte): Als Tabellenzweiter der 2. Liga hat der HSV zwar noch alle Chancen im Aufstiegsrennen, der Trend zeigt jedoch bedrohlich nach unten. Nach zwei Niederlagen in Folge, darunter einem 0:1 am Freitag zu Hause gegen Heidenheim, sind die Verfolger dicht an das Team von Trainer Dieter Hecking herangerückt. In der so enttäuschenden Vorsaison hatte der HSV zur Saisonhalbzeit stolze 37 Punkte gesammelt, in diesem Jahr sind maximal noch 32 drin - wenn das letzte Hinrundenspiel beim SV Sandhausen gewonnen wird. Darauf deutet bei einem Sieg aus den letzten sechs Spielen wenig hin, das Team ist verunsichert und kann selbst Grundtugenden wie Stabilität und ein funktionierendes Gerüst im Moment nur selten abrufen. Das liegt einerseits an den Verletzungsproblemen von Schlüsselspieler Aaron Hunt - die Punktebilanz in Spielen mit ihm (2,0) ist deutlich höher als ohne ihn (1,5) - andererseits aber auch am vor Wochen noch hochgelobten Kader. Das prominente Führungsduo Hecking/Jonas Boldt verstärkte das Team im Sommer mit weniger bekannten Namen wie Sonny Kittel (Ingolstadt) oder Adrian Fein (Bayern II), die aber unter dem traditionell großen Druck in Hamburg derzeit eine Leistungsdelle erleben. Zu viele Spieler halten in schwierigen Phasen nicht dagegen und überzeugen nur, wenn auch die Nebenleute ihre Leistung bringen. Martin Harnik schlägt im kicker Alarm: "Die Gegner haben sich auf uns eingestellt, stehen tief." Außerdem müssen die Verantwortlichen das enorm unruhige Umfeld managen. Dies gelang im Fall Bakery Jatta, als der Verein und seine Fans eine lange nicht gekannte Einigkeit zeigten, bemerkenswert gut. Seit dem 6:2-Kantersieg gegen Stuttgart Ende Oktober hat sich aber eine gewisse Überheblichkeit in das Umfeld eingeschlichen. Gehen die letzten Spiele vor der Winterpause verloren, wächst der Druck stark an. In diesem Jahr geht es für den auswärtsschwachen HSV (zwei Siege in acht Spielen) noch nach Sandhausen und Darmstadt - unangenehme Gegner, die die Stimmung beim HSV dramatisch verschlechtern können. ST. PAULI (Platz 15, 15 Punkte): Noch Ende September träumten die Kiezkicker vom Aufstieg. "Vom ersten Tag an hat er gesagt, dass er in die erste Liga aufsteigen will. Ich will auch mit dieser Mannschaft in die Bundesliga gehen", sagte Ryo Miyaichi der Bild und bezog sich dabei auf Trainer Jos Luhukay. Der Niederländer stieg schon mit mehreren Klubs in die Bundesliga auf und durfte im Sommer kräftig shoppen gehen. Leihspieler von Brighton & Hove Albion, dem RSC Anderlecht und Red Bull Salzburg sollten kurzfristig die Qualität erhöhen und die ambitionierten Pläne der Hamburger in die Tat umsetzen. (SERVICE: Tabelle der 2. Bundesliga) Dennoch sorgte Luhukay nach wenigen Spieltagen für riesige Unruhe im Klub, indem er in einer denkwürdigen Pressekonferenz Professionalität und Mentaliät des gesamten Vereins heftig kritisierte. Wenige Wochen später folgte ein überzeugender 2:0-Derbysieg gegen den HSV. Botschaft also angekommen? Im Gegenteil! In einem Stadtderby spielt die Mannschaft unabhängig von der Trainerposition, für die bestmögliche Leistung gegen den ungeliebten Rivalen brauchen die Profis keine Motivations- oder Wutreden des Trainers. Jetzt aktuelle Fanartikel der 2. Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Dementsprechend kurz hielt auch die Euphorie nach dem Sieg an. Schon kurz nach Luhukays Wutrede äußerte Führungsspieler Marvin Knoll Unverständnis über die Worte seines Trainers - ein Zeichen, dass Luhukay die Mannschaft verloren hat. In den letzten neun Spielen gab es lediglich drei Remis und sechs Niederlagen. St. Pauli ist auf Platz 15 abgerutscht, der Vorsprung auf den Tabellenletzten Dresden beträgt gerade einmal zwei Punkte. Die Gründe für die Krise sind vielfältig: Mal fehlt es an Ideen im Vorwärtsgang, mal ist die Chancenverwertung miserabel. Gerade einmal 18 Tore hat St. Pauli in 16 Spielen erzielt, Knipser Dimitrios Diamantakos (sechs Tore) füllt seit Wochen das sowieso prall gefüllte Lazarett auf. Luhukay selbst schwenkte in den letzten Wochen in der öffentlichen Beurteilung der Leistungen um und verteilte mehr Zuckerbrot als Peitsche. Nach SPORT1-Informationen knirscht es zwischen Mannschaft und Trainer. Schon Niko Kovac wurde die öffentliche Kritik an seinem Kader beim FC Bayern ("Man kann nicht versuchen, 200 km/h auf der Autobahn zu fahren, wenn man nur 100 schafft") zum Verhängnis, ähnlich könnte es Luhukay gehen. Noch muss der Coach nicht um seinen Job bangen, Sportchef Andreas Bornemann erneuerte zuletzt ein Treuebekenntnis. Rutschen die Hamburger nach den zwei verbleibenden Heimspielen gegen Konkurrent Wiesbaden und Spitzenreiter Bielefeld weiter ab, wackelt aber auch der Stuhl des Niederländers gewaltig.
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